Deftones. Urgesteine. Zumindest für meine Generation. "The Passenger" war mein allererster Metalsong, noch vor Limp Bizkit und Korn. Diese Band gehört zu den Kindern von Rage Against the Machine, zu den Neubestimmern des Metal im ausklingenden zwanzigsten Jahrhundert. Urgesteine roste aber auch gerne. Wiederholen sich, verkaufen sich, oder die Fans wachsen aus ihnen heraus. Ich möchte behaupten, dass sowohl Limp Bizkit als auch Korn dieses Schicksal nicht widerfahren ist, Slipknot wohl schon, auch wenn mich jetzt einige steinigen. Komerzialisierung wie am Paradebeispiel AFI... trifft es nicht irgendwann jeden, der sich auf Major Labels einlässt? Ist Platten verkaufen nicht doch geiler als sie zu machen?
Eine Frage, die mir mehrmals durch den Kopf schoss bevor ich mich angsterfüllt an den neuen Tonträger meiner persönlichen New Metal-Götter heranmachte. Mir war klar, ich würde enttäuscht werden. Kann ja nicht sein, dass die noch so sind wie früher! Vor allem, wenn man seit White Pony das Gefühl hat, ups diese Band wackelt, wird immer softer und verschnörkelter, ich glaub sie wird umfallen.
CD rein, Play. Augen zugekniffen, feuchte Angstschweißhände, ihr kennt das. Bitte bitte bitte bit... oh mein Gott.
Was soll man sagen? Viele von euch kennen die Platte mit Sicherheit inzwischen schon. Ich kann es eigentlich nur so formulieren: das Rumgejammere ist vorbei, der Bass ist zurück. Neue Deftones'sche Härte möchte ich schon fast sagen. Song Nummer eins, "Diamond Eyes", zeigt uns gleich mal wo der Hammer hängt, und zwar ganz dolle im Herzen eines jeden Deftones-Fans. Harte Riffs mit viel Geslide aufm Griffbrett, knallhart und gnadenlos gesetzte Palm Mutes, die Zupfinstrumente hängen auf den Zehennägeln, so tief geht es zu, man muss lauter machen, den Bass spüren, das was diese Band so auszeichnet. Mein Herz geht auf! Chino nimmt den Songs die Härte nicht, der Singsang, für den ich die Band schon immer kritisiert habe, er ist weg. alles scheint präzise ohne die Emotionalität aus den Songs zu stehlen. Es gibt Gänsehaut, Träumerei, Tränen in den Augen und Anti-Aggressions-Training. Alles ist da, alles ist so wie es sein sollte. Zumindest aus den Augen eines Fans.
Objektiv betrachtet könnte man der Band vorwerfen, das ist nichts neues, keienrlei Innovation. So haben die vor 10 Jahren auch schon geklungen. Richtig. Die Deftones haben sich sicherlich nicht neu erfunden. Mussten sie doch aber auch nicht. Dies ist eine der wenigen Bands, die man nach zwei Sekunden erkennt, die ihren wahrhaft eigenen Stil haben und das seit so langer Zeit. Für den gelegentlichen Deftones-Hörer ist dieses Album dennoch empfehlenswert. Es ist bestimmter, lauter, härter, besser, Deftones! Ich würde es jedem Einsteiger in die Welt der Kalifornier ans Herz legen. Man erkennt besser als je zuvor, was diese Band IST. Geradlinige Songs, danach kann man sich ja dann dem "komplexeren Werk" ala "Passenger" widmen.
Ich könnte noch Stunden weiterschwärmen, möchte aber jetzt lieber die Band sprechen lassen:
DEFTONES // DIAMOND EYES
1. “Diamond Eyes” (YEAH!!)
2. “Royal”
3. “CMND/CTRL” (YIEEEEHA!!!)
4. “You’ve Seen the Butcher” (
)
5. “Beauty School”
6. “Prince”
7. “Rocket Skates”
8. “Sextape”
9. “Risk”
10. “976-EVIL”
11. “This Place Is Death”
Anspieltipps kann ich eigentlich nicht geben, lasst das Teil einfach mal laufen und seht ob ihr auf STOP drücken könnt.
EINEN BESUCH WERT: http://oneloveforchi.com/
Eine Frage, die mir mehrmals durch den Kopf schoss bevor ich mich angsterfüllt an den neuen Tonträger meiner persönlichen New Metal-Götter heranmachte. Mir war klar, ich würde enttäuscht werden. Kann ja nicht sein, dass die noch so sind wie früher! Vor allem, wenn man seit White Pony das Gefühl hat, ups diese Band wackelt, wird immer softer und verschnörkelter, ich glaub sie wird umfallen.
CD rein, Play. Augen zugekniffen, feuchte Angstschweißhände, ihr kennt das. Bitte bitte bitte bit... oh mein Gott.
Was soll man sagen? Viele von euch kennen die Platte mit Sicherheit inzwischen schon. Ich kann es eigentlich nur so formulieren: das Rumgejammere ist vorbei, der Bass ist zurück. Neue Deftones'sche Härte möchte ich schon fast sagen. Song Nummer eins, "Diamond Eyes", zeigt uns gleich mal wo der Hammer hängt, und zwar ganz dolle im Herzen eines jeden Deftones-Fans. Harte Riffs mit viel Geslide aufm Griffbrett, knallhart und gnadenlos gesetzte Palm Mutes, die Zupfinstrumente hängen auf den Zehennägeln, so tief geht es zu, man muss lauter machen, den Bass spüren, das was diese Band so auszeichnet. Mein Herz geht auf! Chino nimmt den Songs die Härte nicht, der Singsang, für den ich die Band schon immer kritisiert habe, er ist weg. alles scheint präzise ohne die Emotionalität aus den Songs zu stehlen. Es gibt Gänsehaut, Träumerei, Tränen in den Augen und Anti-Aggressions-Training. Alles ist da, alles ist so wie es sein sollte. Zumindest aus den Augen eines Fans.
Objektiv betrachtet könnte man der Band vorwerfen, das ist nichts neues, keienrlei Innovation. So haben die vor 10 Jahren auch schon geklungen. Richtig. Die Deftones haben sich sicherlich nicht neu erfunden. Mussten sie doch aber auch nicht. Dies ist eine der wenigen Bands, die man nach zwei Sekunden erkennt, die ihren wahrhaft eigenen Stil haben und das seit so langer Zeit. Für den gelegentlichen Deftones-Hörer ist dieses Album dennoch empfehlenswert. Es ist bestimmter, lauter, härter, besser, Deftones! Ich würde es jedem Einsteiger in die Welt der Kalifornier ans Herz legen. Man erkennt besser als je zuvor, was diese Band IST. Geradlinige Songs, danach kann man sich ja dann dem "komplexeren Werk" ala "Passenger" widmen.
Ich könnte noch Stunden weiterschwärmen, möchte aber jetzt lieber die Band sprechen lassen:
DEFTONES // DIAMOND EYES
1. “Diamond Eyes” (YEAH!!)
2. “Royal”
3. “CMND/CTRL” (YIEEEEHA!!!)
4. “You’ve Seen the Butcher” (
)5. “Beauty School”
6. “Prince”
7. “Rocket Skates”
8. “Sextape”
9. “Risk”
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